Refugio Perros Abandonados - Wenn Tierschützer Urlaub in Spanien machen...
   
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Wenn Tierschützer Urlaub in Spanien machen ...

Eine kleine Rundreise in die Berge nach PINAR DE ARACELI und zurück an die
Küste nach CABO DE PALOS
von Beate Rusch
Stimme der Tiere – Gemeinschaft von Mensch und Tier e.V.

Also: Es ist Ende September 2011, und wir wollen den Sommer noch etwas verlängern. Mein Mann freut sich auf eine Motorradtour durch Spanien und fährt schon mal mit dem Autoreisezug von Berlin nach Narbonne vor. Wir treffen uns dann in Pinar de Araceli!
Leider habe ich nicht so viel Urlaub, und so nehmen unsere Freunde und ich den Flieger bis Alicante. Von dort geht es dann mit dem Mietwagen weiter.
Dabei ist schon eines bei der Buchung wichtig, und zwar viel wichtiger als der Flug selbst: Die Boxen für die Tiere!!! Ohne diese Boxen geht nämlich nichts! Ich kann mir schon gar nicht mehr vorstellen, ohne diese „Riesen-Hundeflugboxen“ auf Reisen zu gehen. Unvorstellbar! Da fehlt doch sonst was ...
Leider wird auch die Air Berlin immer teurer und ist fast nicht mehr zu finanzieren. Aber da müssen wir jetzt durch und buchen nach und nach das volle Programm für drei Leute: 3x Handgepäck und 3x Frachtraum. - Uff!

Das Zweite, aber genauso Wichtige bei einer Spanienreise ist: Hab immer Hunde- und Katzenfutter in der Tasche! Egal wo man hingeht, es wird überall gebraucht ...
Wir sind alle gut angekommen, und nun geht es für zwei Tage ab in die Berge. Dort oben in Pinar de Araceli in fast 1.800 Metern Höhe findet man eine tolle Landschaft und Tierwelt. Wenn man dann noch ganz viel Glück hat, wird man nachts mit dem schönsten Sternenhimmel beschenkt, den ich je gesehen habe! In diesen kleinen Hütten, die man dort oben mieten kann, ist man dann mit der Natur allein: Kein Restaurant, keine Disko, rein gar nichts!!!

Am Tag 3 geht es weiter an die Küste, ans Mar Menor. Dort haben wir auf einem sehr tierfreundlichen Campingplatz einen Bungalow gemietet. Ute, die aktiv bei den „Perros Abandonados“ in Los Belones mitarbeitet, hat ihn für uns gebucht. Die dort lebenden Katzen wurden zum Teil von uns kastriert und werden auch gefüttert.
Und nun ist erst mal etwas Baden angesagt!

Natürlich ist das Tierheim in Los Belones ein absolutes MUSS! Wir haben das Glück, gerade zwei Tierärzte bei einer Kastrationsaktion anzutreffen, die von Herrn Sigurd Tenbieg finanziert wurde, um Hunde und auch Katzen zu kastrieren. Also heißt es Bilder machen!






Auch ist an einem Tag Shopping angesagt! Wir setzen das in die Tat um und besuchen ein großes Einkaufscenter in Cartagena. Leider wird unsere Shopping-Freude gleich wieder getrübt: In der Zoo-Handlung sitzen viel zu junge Hunde in winzigen Glasboxen und sollen als „Sonderangebot“ an den Mann gebracht werden. Es ist nicht zu fassen: Tiere als Sommerschlussware!
Bei unserer Shopping- und Besichtigungstour in Cartagena kommen wir natürlich nicht an einem Besuch der Perrera Catad vorbei.
Das spanische Wort "Perrera" bedeutet übersetzt übrigens "Hundehütte". Was für eine nette und harmlose Bezeichnung für Tiersammelstellen, in denen jedes Jahr Tausende von Hunden und Katzen getötet werden! Hier in Deutschland nennen wir diese Perreras "Tötungsstationen", was den Zweck dieser unsäglichen Einrichtungen viel treffender beschreibt ...
Die Perrera Catad liegt außerhalb von Cartagena und ist schlecht zu finden. Hier habe ich mit Utes Unterstützung von März 2010 bis September 2011 mindestens 50 Katzen vor dem sicheren Tod bewahrt!

Hier in Spanien adoptiert keiner eine Katze aus der Perrera. Und wenn es zu viele sind, die abgegeben wurden, werden sie getötet – egal wie alt, hübsch oder verschmust sie sind!
Es sind keine „Straßenkatzen“, die dort sitzen. Nein, sie wurden von ihren Familien dort abgegeben! Eigentlich wie bei uns in Deutschland auch. Nur haben sie bei uns noch eine Chance auf ein neues Leben ...
Natürlich werden auch die Hunde von uns nicht vergessen! Ute holt regelmäßig Hunde aus Perreras. Sie kann aber mit ihren begrenzten Möglichkeiten leider immer nur kleine Hunde unterbringen.
Den Hunden geht es auch nicht besser als den Katzen. Aber Dank dem „Albert-Schweitzer-Tierheim ohne Gitter“, das sich intensiv um die spanischen Hunde kümmert, finden unter anderem auch Hunde aus der Perrera Catad in Deutschland ein neues Zuhause. Nur sind es leider immer die großen Hunde, die es schwerer haben. Sie finden viel zu selten neue Familien, und dabei steckt in den meisten eine tolle Hundeseele!

Wir wollen jetzt also Katzen holen und gehen – wie immer mit Bauchschmerzen! – in diese Perrera. Uns ist ganz schlecht vor Aufregung: Leben die Katzen noch? Wurde vielleicht gerade getötet, und viele Boxen sind leer?? Welche Hunde nehmen wir mit nach Berlin???
Sie haben eine neue Tierärztin in Catad. Die ist sehr nett, und wir werden uns mit ihr gutstellen. Sie sollen merken dass wir uns kümmern!

Wir sagen ihr, dass wir Katzen mitnehmen wollen, und sie denkt an EINE Katze! Nein, sagen wir. Wir wollen VIELE Katzen! Und es sind auch viele da.

Mist, alle bekommen wir auf einen Schwung nicht weg, das ist leider nicht möglich!!!
Wir entscheiden uns für Katzen, die schon länger da sind. Es gibt sie in allen Farben, mit langem und kurzem Fell! Manche haben noch die Halsbändchen ihrer Vorbesitzer um ...
Als wir Catad verlassen, haben wir 12 erwachsene und 6 Baby-Katzen sowie 2 kleine Hunde dabei! Wahnsinn!!! Leider müssen wir aber 8 Katzen zurücklassen ...





Die Tierärztin ist nach der Aktion mit ihren Nerven am Ende, und wir entschädigen sie beim Abholen der Tiere mit einer großen Tafel Schokolade!
Wir gehen mit dem Versprechen, auch die restlichen Katzen zu holen, und bitten die Tierärztin, diese zu kastrieren. Sie willigt ein! Erfolg, juchhu!!!
Ich habe mir leider nicht alle Hunde ansehen können und hoffe, dass Herr Tenbieg vom Albert-Schweitzer-Tierheim bald wieder nach Spanien fährt! Aber drei Hunde aus den Boxen 3 und 4, die gleich neben den Katzen „wohnen“, habe ich fotografiert.
Und sie gehen mir einfach nicht mehr aus dem Kopf!


Ich möchte sie alle retten: den großen Teddy, den Wuschel und den Flippy!! Bald, bevor es zu spät ist!!! Ich habe Bilder gemacht und werde sie verteilen. Es eilt immer! Auch wenn diese 3 Hunde einen Besitzer gefunden haben sollten, die nächsten Wuschels, Flippies und Teddies warten schon sehnsüchtig …
Fazit:
Wir haben in Spanien viele liebe Leute getroffen –  auch supernette Spanier, die 30 und mehr Katzen füttern. Aber leider sind alle Katzen unkastriert. Dafür reicht das Geld nicht!
Am Hafen waren wir auch. Dort leben bestimmt 40 Katzen. Wir haben nach ihnen geschaut und einige wiedergetroffen, die wir schon kastriert haben. Und wir sind zu dem Entschluss gekommen:
Wir müssen weitermachen! Es lohnt sich!!!




Unsere letzte Kastrationsaktion in Los Belones im März 2011 mit 150 kastrierten Katzen und 103 kastrierten Hunden war Dank der Unterstützung vom Bund Deutscher Tierfreunde ein voller Erfolg!
Viele Grüße an alle Tierfreunde von

Beate Rusch
Vorstandsmitglied Stimme der Tiere – Gemeinschaft von Mensch und Tier e. V.

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Kurzreise nach Spanien im November 2014....

.also ein paar Tage Spanien im November bei Freunden sollten es werden! Das Wetter an der „Manga“ am Mar Menor bei Cartagena ist zu dieser zeit sehr angenehm!

Natürlich ist wie immer auch ein Besuch mit einer Freundin auf dem sonntäglichen Markt geplant! Die Bauern der Umgebung verkaufen dort ihr frisches Gemüse und ein paar Mitbringsel sind auch immer drin!

Wir waren schon fast mit unserem Rundgang zu ende, waren schon auf dem Weg zum Auto, wir sahen in einen grünen Plastikkorb der auf der Erde stand und schauten nicht schlecht: 3 kleine Hunde befanden sich in diesem Korb! Was tun??? Wir regten uns sehr auf das diese ca. 4 bis 5 Wochen alten Welpen ihrer Hundemama entrissen wurden und für 10 Euro das Stück verscherbelt werden sollen!

Was machen wir jetzt???? Wir wussten das der Verkauf von lebenden Tieren verboten ist. Nun hatten schon eine kleine Menschenansammlung um uns und die kleinen Hunde zusammengeschrien: ..die armen Hunde landen im Müll, in einer Perrera u.s.w.!!!

Ich schaute mich um, und keine 10 Meter entfernt standen 2 Polizisten,...also hin und Hilfe holen! Ich versuchte zu erklären das da viel zu kleine Hunde verkauft werden sollen, aber was soll ich sagen, sie bewegten sich nicht von der Stelle, schauten mich an als wenn ich ein kleines grünes Marsmännchen wäre! Enttäuschung pur! Was tun??? ich ging die 10 Schritte zurück zu den Hundebabys...! Was nun??? Wir suchten die Frau die die Welpen verkaufen wollte...., aber sie war nicht mehr zu sehen, hatte sie Angst bekommen??? Nur ihre kleine Tochter war noch da! Wir überlegten nicht lange, nahmen die 3 kleinen hilflosen Wesen bevor sie auf dem Müll landen! Wir mussten immer an die arme Hundemama denken, was tut man ihr nur an!

Nun werden die Drei liebevoll aufgepäppelt und suchen mit entsprechendem Alter ein tolles Zuhause!

Einen Ersatzpapa haben sie aber jetzt schon gefunden: ...den 8 Monate alten Mischlings-rüden „Baldo“ der mit seinen drei Geschwistern im Alter von ca. 4 Wochen aus einer Mülltonne in Cartagena gefischt wurde (wir berichteten)! Vielleicht sollten sie auch auf irgendeinem Markt verkauft werden und es hat sich keiner für sie interessiert! 

 

   
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